Seonith – was unser SEO-Tool kann (und was nicht)
Heute hab ich unser Audit-Tool gegen drei Shops laufen lassen. Den Demoshop. Die eigene Seite. Und einen Migrations-Shop den wir gerade für einen Kunden bauen. Ergebnis: einmal Score 95, einmal Score 0. Und dazwischen zwei Stunden Arbeit, die echtes SEO-Geld waren.
Was das Ding macht
Seonith ist kein eingekauftes SaaS-Tool. Wir haben es selbst geschrieben, weil die kostenpflichtigen Anbieter entweder zu teuer (Ahrefs, SEMrush: ab 100 € im Monat pro Lizenz) oder zu oberflächlich für unsere Wartungs-Kunden sind. Es crawlt einmal im Monat den kompletten Shop, prüft Status-Codes, Sitemap und robots.txt, holt Core-Web-Vitals von Google PageSpeed, schaut nach fehlenden Title-Tags, leeren Meta-Descriptions und Bildern ohne Alt-Text — und schreibt einen Bericht den auch jemand versteht der kein SEO-Profi ist.
Bei jedem Komfort-Wartungs-Kunden läuft es nachts automatisch, einmal pro Monat. Der Bericht landet im Kunden-Cockpit. Score 0–100, drei Sektionen: was sich verbessert hat, was noch ansteht, Trend zum Vormonat.
Was es heute gefunden hat
Auf lechweb.de selbst fanden wir vier kritische Findings: AGB, Datenschutz, Impressum (was da rein muss, steht in der DSGVO-Checkliste) und die Migration-Funnel-Seite standen alle in der Sitemap und gleichzeitig auf noindex. Google bekommt da widersprüchliche Signale und schmeißt die URLs aus dem Index. Fix: Sitemap-Filter im Astro-Config, vier Zeilen Code, vier Findings weg. Score danach: 95.
Beim EPM-Preview-Shop (Migration läuft) waren's 348 Findings. Davon 8092 Bilder ohne Alt-Text — Migrations-Klassiker, ePages hatte da keine Pflege. SQL-Massupdate aus den Produktnamen, Cache geleert, weg. Plus: 67 Kategorie-Seiten ohne H1. Im Theme einen sr-only-H1 ergänzt, ein Twig-Override, 67 Findings weg. Endstand nach knapp einer Stunde Arbeit: 226 Findings, Score 92.
Was es bewusst nicht macht
- Keine Backlink-Analyse — kostet Geld bei kommerziellen APIs, der ROI lohnt nicht für Shops unter 1.000 Bestellungen pro Monat
- Keine Keyword-Rankings — Google bestraft Scraping, und die offiziellen Tools (Search Console) sind eh kostenlos
- Keinen Sichtbarkeits-Index, kein Sistrix-Score — proprietäre Metriken die nirgends sonst Sinn ergeben
- Keine "AI-Optimierungsvorschläge" — wenn das Tool 8000 Bilder ohne Alt-Text findet, ist die Lösung "Alt-Texte einsetzen", nicht ein generierter Werbespruch
Theoretisch kannst du dasselbe mit Google Search Console (kostenlos) und einem Crawler wie Screaming Frog (Free-Tier bis 500 URLs, danach ~200 €/Jahr) zusammenbauen. Bei einem echten Shop mit 1.000+ Produkten bist du dann aber sowieso bei einer kostenpflichtigen Lizenz oder schraubst dir was Eigenes — beides Aufwand. Wir machen den Aufwand, du kriegst den Bericht.
Was es bei dir kostet
Das Tool selbst ist kein Produkt. Es ist Teil von Wartung Komfort (79 €/Monat) und läuft dort automatisch im Hintergrund. Im Bericht steht jeden Monat: was sich gegenüber dem Vormonat geändert hat, welche Fehler neu dazugekommen sind, welche wir bereits behoben haben.
In den Tarifen Basis (29 €) und Standard (49 €) ist es nicht enthalten — bei kleineren Wartungs-Verträgen kommt der manuelle Aufwand für Auswertung und Folgeschritte sonst nicht raus. Wer trotzdem den Bericht haben will: einmaliger Audit als Einzelleistung kostet 49 €, dauert ca. eine Woche.
Du hast einen Shop und keinen blassen Schimmer wo deine SEO-Hygiene gerade steht? Komfort-Wartung kostet 79 € im Monat — monatlich kündbar — und der erste Seonith-Bericht liegt nach spätestens vier Wochen in deinem Cockpit. Was sonst noch in einem ehrlichen Wartungsvertrag stehen sollte, hab ich hier zusammengeschrieben. Wartungspakete ansehen →